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Die Werkstadt Junges Wien stellt Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt. Wir ermutigen sie, ihre Anliegen und Bedürfnisse selbst einzubringen. 

Die Werkstadt junges Wien

Die Werkstadt junges Wien

Über 360.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre leben in Wien. Sie machen Wien bunt, lebendig und vielfältig. Die Kinder und Jugendlichen sind die Expertinnen und Experten für ihre eigenen Anliegen und Interessen. Und sie haben ihre ganze Zukunft vor sich. Deshalb hat die Stadt Wien  das große Beteiligungs- und Zukunftsprojekt: „Werkstadt Junges Wien“ ins Leben gerufen.

Die Idee

Junge Wienerinnen und Wiener stärker einzubeziehen und ihren Stimmen Gehör zu verschaffen, das war der Ausgangspunkt zu diesem Projekt. Mit der „Werkstadt Junges Wien“ wurde ein Projekt entwickelt, mit dem die Wünsche und Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen auf breiter Basis erhoben werden, um sie in zukünftige Entwicklungen einbeziehen zu können.

Die Initiative

Die „Werkstadt Junges Wien“ ist ein Projekt der Stadt Wien.
Die Initiative dafür ergriff Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky. Auf einer Klausur der Wiener Stadtregierung im September 2018 wurde die Werkstadt Junges Wien als ein Schwerpunktprojekt für 2019 präsentiert. Umgesetzt wird das Projekt von der Jugendabteilung der Stadt Wien (MA 13) mit tatkräftiger Unterstützung von vielen anderen Magistratsabteilungen, Organisationen und Institutionen.

Der Weg

Mit Werkstätten (Workshops) in ganz Wien werden Kinder und Jugendliche von Februar bis April, überall dort, wo sie sich aufhalten – in Kindergärten, Horten und Schulen, in Jugendzentren, im Park, im Verein und viel mehr – gemeinsam daran „werken“, unsere Stadt weiterzuentwickeln. Wien wird zur „Werkstadt“. In diesen Workshops können Kinder und Jugendliche Fragen rund um ihr Leben in der Stadt und ihre Zukunft bearbeiten und so auf unterschiedliche Weise ihre Meinungen zum Ausdruck bringen. Um zu garantieren, dass diese Workshops dem Alter und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entsprechen, werden den Workshop-Leitern und Leiterinnen pädagogische Materialien zur Verfügung gestellt.

Das Ziel

Ziel der „Werkstadt“ ist es, tausende Kinder und Jugendliche in die Gestaltung ihrer Zukunft einzubeziehen. Die wichtigen Fragen sind: Was finden sie gut an der Stadt? Was nicht? Was wollen sie anders haben? Und was wünschen sie sich für die Zukunft? Gemeinsam mit PädagogInnen, Jugend- und SozialarbeiterInnen sowie mit Ehrenamtlichen sollen mindestens 10 000 junge Wienerinnen und Wiener an diesem Projekt beteiligt sein.

Das Ergebnis

Das groß angelegte Projekt soll dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Wien wissen, dass sie gehört werden und ihre Meinung zählt. Die Ergebnisse der „Werkstadt Junges Wien“ bilden die Grundlage für die Kinder- und Jugendstrategie der Stadt Wien. Diese soll garantieren, dass sich Kinder und Jugendliche auch in Zukunft in unserer Stadt wohlfühlen und entfalten können.

Stimmen

„Wien ist das jüngste Bundesland Österreichs. Wir wollen nicht nur für junge Menschen da sein, sondern mit ihnen die Zukunft der Stadt gestalten“

Bürgermeister Michael Ludwig
Bürgermeister Michael Ludwig

„Wer Politik für die Zukunft macht, muss Politik mit Kindern und Jugendlichen machen. Teilhabe und Mitgestaltung sind für mich keine leeren Wörter: Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf.“

Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky
Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky

„In den Wiener Schulen lernen täglich über 235 000 Kinder und Jugendliche. Die Werkstadt Junges Wien ist eine hervorragende Plattform, um gemeinsam mit diesen jungen Menschen an ihrer Zukunft zu bauen.“

Bildungsdirektor Heinrich Himmer
Bildungsdirektor Heinrich Himmer

„Zeigen wir gemeinsam, dass wir die Wünsche und Interessen der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen“

Leiterin MA 13 Brigitte Bauer-Sebek
Leiterin MA 13 Brigitte Bauer-Sebek

Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, in Angelegenheiten, die sie betreffen, angemessen eingebunden zu sein und ihre Meinung zu äußern.

Die Leitgedanken

Kinderrechte sind Menschenrechte

Mitsprache ist kein Privileg, sondern ein Recht. Die Stadt Wien nimmt dieses Recht ernst. Wie in der Kinderrechtskonvention festgelegt, muss jede Entscheidung, die Kinder betrifft, im Interesse des Kindes getroffen werden. Kinder sollen gehört werden und ihre Meinung soll in allen Angelegenheiten, die es berühren, mitberücksichtigt werden. 2011 wurde dieses Recht auf angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in die Österreichische Bundesverfassung aufgenommen. Das bedeutet: Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, in Angelegenheiten, die sie betreffen, angemessen eingebunden zu sein und ihre Meinung zu äußern.

Partizipation

Aus vielen Projekten wissen wir, dass Kinder und Jugendliche durch Mitgestaltung erleben, dass sie Veränderungen herbeiführen können. Partizipation fördert das Engagement, macht Eigen- und Fremdverantwortung bewusst und vermittelt politische Bildung. Zusätzlich erhöht sie die Identifikation mit Schule, Park, Jugendzentrum, Bezirk oder Stadt. Kinder und Jugendliche erleben Demokratie hautnah und erkennen, dass ihre Meinung zählt. Sie bauen so ihre demokratischen Kompetenzen aus. Gleichzeitig lernen Erwachsene die Bedürfnisse, Ideen und Visionen von Kindern und Jugendlichen kennen und beziehen sie in ihre Entscheidungen mit ein.

Jugendliche mit Eis